Der TSV - wie geil ist das denn...
Beschnittmaske für Imagebild

Vucinovic: "Ein unglaubliches Gefühl"

Foto: SC Paderborn 07

Seit dem Sommer lebt der SC Paderborn das Märchen der Bundesliga. Mit Trainer André Breitenreiter, seinem Assistenten Volkan Bulut und Mittelfeldspieler Marc Vucinovic sind drei ehemalige "Havelser Jungs" mittendrin und Garanten für den Erfolg des SCP. 
Wir haben Vucinovic zum Interview getroffen - wie bereits vor genau einem Jahr. Uns erzählt er, wie er dieses turbulente Jahr erlebt hat, welche Drähte er noch nach Garbsen hält und erinnert sich an sein Tor zum Bundesligaaufstieg und die anschließende Partynacht.
Zum Interview!

Christoph Kramer in Havelse: Ein späterer Weltmeister sieht rot

Es war Nachspielzeit, als der TSV Havelse am späten Abend des 30. Oktober 2012 alles nach vorne warf. Die eigens aus Manchester georderten Trucks, warfen helles Flutlicht auf das Wilhelm-Langrehr-Stadion, nicht nur in der Region Hannover und im Ruhrpott werden alle Beteiligten gezittert haben. Der VfL Bochum führte in der zweiten Runde des DFB-Pokals nur knapp mit 2:1. Dabei hatte der TSV sogar geführt, als Kapitän Patrick Posipal den Ball nach einer Flanke von Marc Vucinovic ins Tor köpfte. Da war gerade einmal eine gute Viertelstunde gespielt.
Alexander Iashvili erzielte nach einer halben Stunde den Ausgleich. Vielleicht hätte alles anders geendet, wäre ein direkter Freistoß von Vucinovic nur Minuten später nicht gerade noch von Philipp Heerwagen um den Pfosten gelenkt worden. So aber gelang Marc Rzatkowski die schmeichelhafte Führung für den Zweitligisten und der TSV musste dagegen anrennen.
Zur Halbzeit wechselte Bochums Trainer Karsten Neitzel einen gewissen Christoph Kramer ein. Der damals 21-Jährige galt gemeinsam mit Rzatkowski und Leon Goretzka als große Zukunftshoffnung der Bochumer. Den Einen zog es zurück zu Schalke, der Torschütze kickt inzwischen für St. Pauli. Während Kramers Weg bekannt ist.
Unvergessen, wie Kramer zwar eine halbe Stunde des WM-Finals auf dem Feld verbrachte, aber keinerlei Erinnerungen mehr daran hatte. Der Argentinier Ezequiel Garay hatte den überraschend in die Startelf Beorderten zuvor böse weggecheckt, der Ersatz von Sami Khedira war ausgeknockt. „Ich habe noch eine Viertelstunde im Kopf, das muss dann als Erinnerung reichen“, beschrieb es Kramer der Süddeutschen Zeitung mit einem Augenzwinkern.
Szenenwechsel. Garbsen, jener kalter Oktoberabend vor gut zwei Jahren. Nach einem Foulspiel an Tom Merkens im Mittelfeld sieht Kramer, der laut eigenen Aussagen noch heute im Trikot der Bochumer schläft, die gelbe Karte. Es entwickelt sich eine hitzige Schlussphase, nur die Hausherren drängen noch auf ein Tor, es wäre der hochverdiente Ausgleich in diesem Pokalspiel. Die „Havelser Jungs“ setzen die Gäste so gehörig unter Druck, dass sich diese, in Person von Kramer, sogar mit illegalen Mitteln wehrten. In der zweiten Minute der Nachspielzeit bekommt der TSV in der eigenen Hälfte einen Freistoß zugesprochen. Wieder war Kramer der Übeltäter, diesmal sah er allerdings die Gefahr eines schnellen Havelser Konters. Kurzerhand kickte der spätere Weltmeister den Ball weg, Schiedsrichter Christian Bandurski zögerte keine Sekunde: Gelb-rot. Dass der TSV Sekunden später bei einer Standardsituation alles nach vorne warf und sogar Torhüter Alexander Meyer als Stoßstürmer im Einsatz war, erlebte Kramer nicht mehr mit eigenen Augen. So saß Kramer schon in der Kabine, als Michael Ortega den anschließenden Gegenstoß ins leere Tor zum entscheidenden 3:1 vollendete.
Im Maracana war es ein Bodycheck, der die Erinnerungen an den Sieg schwärzte, an der Hannoverschen Straße war es der Schiedsrichter, weil er ihn vorzeitig unter die Dusche schickte. Es sind die großen Unterschiede zwischen dem Weltmeistertitel und dem Gastspiel im Wilhelm-Langrehr-Stadion, die den Karrieresprung von Christoph Kramer binnen kürzester Zeit beschreiben.

Knappe Niederlage zum Jahresabschluss

Mit einer 0:1-Niederlage bei Eintracht Norderstedt hat der TSV Havelse sein Punktspieljahr 2014 abgeschlossen. Erneut mit etlichen Personalsorgen ausgestattet, musste man kurz vor der Halbzeitpause den entscheidenden Treffer von Deran Toksöz hinnehmen (43.). "Dieses Tor haben wir uns selbst zuzuschreiben, vorausgegangen sind zwei individuelle Fehler", kritisierte Christian Benbennek.
Obwohl mit Kapitän Daniel Hintzke und Erhan Yilmaz heute unter anderem die eingespielte Doppelsechs ausfiel, ließ der Trainer dies nicht als Ausrede gelten: "Wir haben zuletzt auch nicht gejammert, als wir mit großen Personalsorgen die Spiele gewonnen haben", so Benbennek.
Zum Spielbericht!

Mach' mit! TSV-Familie soll wachsen

TSV sucht Verstärkung für das Team hinter dem Team. Egal ob Betreuer, Kassierer, Ordner oder Kameramann für die Aufzeichnung der Spiele zur Videoanalyse - wir suchen Unterstützung.
Wer schon immer einmal hautnah an einem Team Fußball-Luft schnuppern wollte, für wen der TSV schon immer etwas ganz besonderes war oder auch noch etwas spezielles werden soll - Mach' mit und sei dabei!
Interessenten können sich per E-Mail an info@tsv-havelse.de  oder auch telefonisch unter 05137/9800900 melden.
Eine Übersicht der gesuchten Teilbereiche sowie die dazugehörigen Aufgabenbeschreibungen sind hier aufgelistet.

Unser Hauptsponsor

TSV sucht Schiedsrichter und Nachwuchstrainer

Im Rahmen unserer Neustrukturierung und Optimierung sucht die sportliche Leitung des TSV Havelse Schiedsrichter und Nachwuchstrainer, die den Ehrgeiz haben, leistungsorientiert und kompetent mitzuarbeiten. Es besteht die Möglichkeit, als Trainer ein Nachwuchsteam zu trainieren oder in der Fußballschule sowie in unserer Fußball-AG an Garbsener Schulen zu trainieren. Gesucht wird für die Jahrgänge 2005, 2007 und 2010 (neue G-Jgd.) Bei Interesse wendet euch bitte an Michael Elfert, E-Mail: m.elfert@tsv-havelse.de für alle Anfragen bzgl. Schiedsrichter & Fußball AG oder bei Dirk Rodewald, E-Mail: d.rodewald@tsv-havelse.de für alle Anfragen zur Fußballschule oder für die Jahrgänge 2005, 2007 und 2010.

 

Copyright © 2014 by i!de Werbeagentur GmbH